0+ Jahre
BerufserfahrungProdukt, Tech, Organisation und Veränderung.
Agile Transformation · Change · Organisationsentwicklung
Ich verbinde digitale Produktarbeit, Agilität, systemisches Coaching und Organisationsentwicklung, um komplexe Situationen schnell zu klären, sinnvolle Optionen sichtbar zu machen und Veränderung in machbare Schritte zu übersetzen.
Produkt, Tech, Organisation und Veränderung.
Digitale Produktarbeit und agile Arbeitsweisen.
Mensch, Strategie, Prozesse und Kultur - für nachhaltige Wirkung.
Use Cases
Neun anonymisierte Situationen aus meiner Arbeit - bewusst ohne Unternehmens- oder Kontextdetails, aber mit klarem Blick darauf, wie ich Probleme analysiere, Entscheidungen vorbereite und Veränderung begleite.
Von personenabhängigen Übergaben zu transparenter Zusammenarbeit.
In einem wachsenden operativen Umfeld liefen mehrere interne Bereiche und externe Schnittstellen zusammen. Viele Informationen lagen bei einzelnen Personen oder in uneinheitlicher Dokumentation. Dadurch entstanden Rückfragen, Wartezeiten und Abhängigkeiten, sobald jemand nicht verfügbar war oder ein Vorgang übernommen werden musste.
Ich habe zentrale Prozessschritte visualisiert, digitale Arbeitsübersichten aufgebaut, ein internes Arbeitssystem weiterentwickelt und Arbeitsstände über ein Kanban-Board transparenter gemacht. Zusätzlich habe ich Übergaben dokumentiert, Rollen im Ablauf geklärt und Feedback aus relevanten Schnittstellen genutzt, um wiederkehrende Reibungspunkte zu reduzieren.
Arbeitsstände wurden nachvollziehbarer, Verantwortlichkeiten klarer und Vertretungen einfacher. Teams konnten schneller erkennen, wo ein Vorgang steht, was als Nächstes zu tun ist und welche Informationen bereits vorliegen. Dadurch wurde die Zusammenarbeit weniger personenabhängig und im Alltag verlässlicher.
Von paralleler Arbeit und späten Überraschungen zu mehr gemeinsamer Orientierung.
In einem komplexen Produktumfeld arbeiteten mehrere Teams parallel an angrenzenden Themen. Initiativen, Abhängigkeiten und Überschneidungen wurden oft spät sichtbar. Teilweise berührten Vorhaben dieselben Nutzerflüsse oder Entscheidungsbereiche, während wichtige Schnittstellen erst spät einbezogen wurden. Dadurch entstanden Reibung, Doppelarbeit und Unsicherheit darüber, wer wann mit wem sprechen musste.
Ich habe daran mitgearbeitet, Teamzuschnitte und Verantwortungsbereiche so zu hinterfragen, dass weniger Abhängigkeiten entstehen. Zusätzlich wurden Formate eingeführt, in denen Teams ihre Initiativen, Ideen und Pläne früher transparent machten. Über mehrstufige Abstimmungslogik, gemeinsame Planungsformate und frühere Stakeholder-Gespräche konnten Abhängigkeiten, Risiken und notwendige Beteiligungen sichtbarer werden, bevor konkrete Umsetzung geplant wurde.
Teams konnten früher erkennen, wo sich Themen überschneiden, welche Initiativen andere Teams verfolgen und wo Abstimmung nötig ist. Stakeholder wurden früher einbezogen, wodurch Entscheidungen besser vorbereitet und Abhängigkeiten realistischer eingeschätzt werden konnten. Das reduzierte nicht jede Komplexität, machte sie aber früher sichtbar und dadurch besser steuerbar.
Von internen Annahmen zu mehr Klarheit über Nutzer:innen, Probleme und gemeinsame Logik.
In einem gewachsenen digitalen Umfeld entstanden über Zeit unterschiedliche Designs, Feature-Logiken und Funktionsweisen. Teams arbeiteten an eigenen Themen, aber es fehlte eine ausreichend gemeinsame Sicht darauf, wer die Nutzer:innen sind, welche Probleme wirklich gelöst werden sollen und wie konsistent das Angebot aus Kundensicht wirkt.
Ich habe angestoßen, stärker mit Kund:innen und Nutzer:innen zu sprechen und Problem Discovery regelmäßiger in die Produktarbeit einzubauen. Statt nur aus internen Annahmen heraus zu entwickeln, wurden Bedürfnisse, Nutzungskontexte und wiederkehrende Probleme stärker sichtbar gemacht. Gleichzeitig half diese Perspektive, Diskussionen über Features, Design und Priorisierung stärker an Nutzerwert und Einheitlichkeit auszurichten.
Durch mehr Kundennähe konnten Entscheidungen bewusster getroffen werden. Teams erhielten mehr Orientierung, welche Probleme relevant sind und wo Inkonsistenzen aus Nutzersicht entstehen. Das stärkte nicht nur die Qualität der Lösung, sondern auch die Fähigkeit, Veränderung im Team mit konkretem Kundennutzen zu begründen.
Von widersprüchlichen Einzelideen zu klarerer Priorisierung.
In einem gewachsenen digitalen Umfeld kamen Ideen, Projekte und Anforderungen aus vielen Richtungen: von Stakeholdern, Führungskräften und unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Gleichzeitig fehlte eine ausreichend sichtbare gemeinsame Orientierung: Wohin entwickeln wir uns? Welche Nutzerprobleme sind wirklich entscheidend? Welche Themen zahlen auf Positionierung, Business-Ziele und langfristigen Wert ein? Dadurch standen Initiativen nebeneinander, teilweise widersprachen sie sich sogar.
Ich habe dafür plädiert, Initiativen nicht isoliert abzuarbeiten, sondern stärker an gemeinsamer Orientierung auszurichten: Welche Ziele verfolgen wir? Welche Probleme lösen wir für Nutzer:innen? Welche Vorhaben passen zusammen, welche ziehen in unterschiedliche Richtungen? Für mich wurde dabei sichtbar, dass Priorisierung nicht nur Produktarbeit ist, sondern auch Organisations- und Führungsarbeit: Ohne gemeinsame Richtung entstehen Konflikte, Doppelarbeit und immer neue Projektlisten.
Auch wenn nicht jede strategische Frage auf Teamebene gelöst werden konnte, wurde deutlicher, dass gute Priorisierung mehr braucht als Aufwandsschätzung und Projektlisten. Initiativen konnten bewusster hinterfragt werden: Welchen Beitrag leisten sie? Für wen schaffen sie Wert? Und welche Entscheidungen müssen auf Führungs- oder Strategieebene geklärt werden, bevor Teams sinnvoll priorisieren können?
Von Projekt-Abarbeitung zu mehr Bewusstsein für agile Wertschöpfung.
Nach außen wurde agil gearbeitet, im Alltag waren viele Vorhaben jedoch bereits vorgegeben, durchgeplant und stark dokumentations- sowie abnahmeorientiert. Produktteams arbeiteten Initiativen nacheinander ab, oft mit klar erwarteten Ergebnissen, umfangreicher Vorabplanung und wenig Raum für iteratives Lernen. Dadurch entstand eine Diskrepanz zwischen agiler Sprache und tatsächlicher Entscheidungs- und Arbeitslogik.
Aus meiner damaligen Rolle heraus konnte ich diese Grundlogik nicht vollständig verändern. Ich habe jedoch erlebt und erkannt, wo der Unterschied zwischen agilen Ritualen und echter agiler Produktentwicklung liegt: Agilität entsteht nicht dadurch, dass Teams Projekte in Sprints umsetzen, sondern dadurch, dass Probleme verstanden, Hypothesen geprüft, Kundennutzen gemessen und Entscheidungen iterativ angepasst werden. Genau an dieser Stelle würde ich heute als Agile Coach oder Transformation Consultant ansetzen.
Die Erfahrung hat mein Verständnis dafür geschärft, warum viele Transformationen stecken bleiben: Wenn Portfolio, Führung, Budgetlogik und Entscheidungswege klassisch bleiben, können Teams allein nicht wirklich agil arbeiten. Der Hebel liegt dann nicht nur im Team, sondern in der Frage, wie Vorhaben entstehen, priorisiert, überprüft und gemeinsam verantwortet werden.
Von Einzelarbeit und verdeckten Hindernissen zu mehr gegenseitiger Unterstützung.
In einem produktnahen technischen Umfeld wurde sichtbar, dass Zusammenarbeit nicht nur an Aufgaben oder Prioritäten hängt. Es gab fehlende Dokumentation, unklare Prozesse, Abhängigkeiten zu anderen Teams, unausgesprochene Regeln und praktische Hindernisse im Arbeitsalltag. Dadurch warteten Menschen aufeinander, Wissen blieb verteilt und Probleme wurden teilweise erst spät sichtbar.
Ich habe die Perspektive der Entwickler:innen ernst genommen und wiederkehrende Probleme aus Gesprächen, Retrospektiven und dem Arbeitsalltag aufgegriffen: Wo wartet das Team? Wo entstehen Reibungsverluste? Welche Informationen fehlen? Welche Regeln oder Abhängigkeiten blockieren gute Arbeit? Gemeinsam mit dem Team habe ich Abläufe, Kommunikation und Dokumentation verbessert und darauf hingearbeitet, dass Hindernisse nicht nur benannt, sondern aktiv bearbeitet werden.
Die Zusammenarbeit wurde offener und verlässlicher. Teammitglieder unterstützten sich stärker gegenseitig, Wissen wurde besser geteilt und Probleme wurden früher angesprochen. Statt dass jede Person nur ihren eigenen Bereich verteidigt, entstand mehr gemeinsames Verantwortungsgefühl für das Ergebnis. Das Team konnte dadurch selbstorganisierter, hilfsbereiter und wirksamer zusammenarbeiten.
Von individuellem Frust zu mehr Bewusstsein für Rahmenbedingungen, Autonomie und Zusammenarbeit.
In einem anspruchsvollen Produktumfeld entstanden Frust und Erschöpfung durch zu viele parallele Vorhaben, unklare Ziele, geringe Einflussmöglichkeiten, Abhängigkeiten zu anderen Teams und wenig Autonomie in Entscheidungen. Viele Themen wurden vorgegeben, während Teams gleichzeitig Verantwortung für Ergebnisse tragen sollten. Dadurch entstand ein Spannungsfeld aus Überlastung, fehlendem Sinn, geringer Ownership und schwieriger Zusammenarbeit.
Ich habe wiederkehrende Muster aus Retrospektiven, Gesprächen und 1:1-Situationen aufgegriffen und einen Workshop zum Thema Mitarbeitermotivation für Verantwortliche aus Team- und Produktkontexten vorbereitet und durchgeführt. Im Fokus stand die Frage, welche Bedingungen Motivation stärken oder schwächen: Autonomie, Sinn, klare Ziele, Beteiligung, realistische Belastung, Vertrauen und die Art, wie Zusammenarbeit und Leistung im Alltag wahrgenommen werden.
Der Workshop schuf Bewusstsein dafür, dass Motivation nicht allein durch Anerkennung von Leistung entsteht, sondern durch Arbeitsbedingungen, in denen Menschen Einfluss nehmen, Entscheidungen mittragen und Zusammenarbeit positiv erleben können. In meinem direkten Umfeld wurden Entscheidungsräume bewusster geöffnet, Learnings stärker sichtbar gemacht und nicht nur Ergebnisse, sondern auch Unterstützung und gemeinsame Entwicklung wertgeschätzt.
Von erwarteter Verantwortung zu klareren Entscheidungsräumen.
In einem produktnahen Umfeld sollten Teams und fachlich Verantwortliche echte Ownership übernehmen. Gleichzeitig wurden viele Vorhaben, Prioritäten und Umsetzungsdetails bereits von außen vorgegeben. Dadurch entstand ein Widerspruch: Verantwortung wurde eingefordert, aber Entscheidungsräume, Zeit zum Verstehen und Einfluss auf Prioritäten waren nicht ausreichend geklärt.
Ich habe diesen Widerspruch sichtbar gemacht und die Diskussion angestoßen, welche Verantwortung fachlich Verantwortliche tatsächlich übernehmen können und welche Voraussetzungen dafür nötig sind. Dazu gehörten klarere Erwartungen, sichere Entscheidungsräume, frühere Einbindung relevanter Stakeholder, Team-Retrospektiven sowie Formate, in denen Entscheidungen transparent begründet und gemeinsam nachvollziehbar gemacht wurden.
Entscheidungen konnten bewusster von den dafür verantwortlichen Rollen getroffen und gleichzeitig besser mit Stakeholdern abgestimmt werden. Statt Ownership nur einzufordern, wurde sichtbarer, welche Informationen, Mandate und Abstimmungswege gebraucht werden, damit Verantwortung im Alltag wirklich tragfähig wird. Das reduzierte Missverständnisse und stärkte den Anspruch, Entscheidungen begründet zu treffen und konsequent zu vertreten.
Von unpassender Sprint-Planung zu sichtbarem Flow, klaren Übergaben und flexibler Priorisierung.
In einem Umfeld mit vielen parallelen Anfragen, Fehleranalysen, Erweiterungen und dringenden Unterbrechungen war eine klassische Sprint-Planung kaum sinnvoll. Es ließ sich nicht verlässlich planen, welches gemeinsame Ziel in zwei Wochen erreicht werden sollte. Dringende Themen konnten jederzeit dazwischenkommen, während parallele Aufgaben, unklare Übergaben und fehlende Informationen den Arbeitsfluss zusätzlich verlangsamten.
Wir haben den Arbeitsfluss über Workflow Mapping und Flow-Analyse sichtbar gemacht: Wo warten Aufgaben? Wo entstehen Reibungen? Welche Abhängigkeiten bremsen uns? Daraus entstanden klare Prozessschritte, ein Kanban-Board mit WIP-Limits, Arbeit nach Pull-Prinzip und Regeln für schnelle Prioritätswechsel bei dringenden Themen. Zusätzlich wurden klare Übergabekriterien eingeführt, damit Arbeit erst übernommen wird, wenn fachliche, technische und operative Voraussetzungen ausreichend klar sind.
Das Team konnte besser sehen, woran gearbeitet wird, wo eine Aufgabe steht und warum etwas wartet. Übergaben wurden klarer, parallele Arbeit begrenzter und Prioritäten flexibler steuerbar. Durch klare Übergabekriterien kamen weniger unklare Themen in den Arbeitsfluss, wichtige Informationen waren früher verfügbar und die Zusammenarbeit mit angrenzenden Teams wurde verlässlicher. Das reduzierte Stress im Alltag und half, Anliegen schneller und strukturierter zu bearbeiten.
Mein Werdegang
Berufliche Stationen und Verantwortungsbereiche - chronologisch und mit Fokus auf meinen konkreten Beitrag.
DACTE GmbH · SkillDrops GmbH Akademie · Alfatraining Bildungszentrum GmbH
Aktuelle Weiterbildungen zur Erweiterung meines Profils um Coaching, Leadership, Kommunikation, agile Transformation und psychologische Organisationsentwicklung.
Product Lead & Scrum Master · Statista GmbH
Fachliche Verantwortung in einem datengetriebenen Produktumfeld mit hohen Anforderungen an Abstimmung und Priorisierung.
Tech Product Owner · Dataport AÖR
Öffentliche IT mit vielen Abhängigkeiten, regulatorischen Anforderungen und verteilten Verantwortlichkeiten.
Alfatraining Bildungszentrum GmbH
Gezielte methodische Ergänzung meiner praktischen Produkt- und Gründungserfahrung.
Business Development Manager · Vitraum GmbH
Wachsendes Unternehmen mit unterschiedlichen Arbeitslogiken in Sales, Operations und IT.
Entrepreneur in Residence · Hanse Ventures BSJ GmbH
Zwei frühe Unternehmenskontexte, in denen Orientierung, Lernfähigkeit und belastbare Entscheidungen schnell entstehen mussten.
Co-Founder · Domaris Pflegevermittlung UG
Aus einem konkreten Marktbedarf entstand ein digitales Dienstleistungsunternehmen mit internationalen Partnern.
Universität Hamburg · B.Sc. Informatik
Technisches und analytisches Fundament für meine spätere Arbeit an digitalen Produkten und Organisationen.
Mein Content
Neben dem CV geben YouTube und meine Blogartikel einen Eindruck davon, wie ich Zusammenhänge erkläre: analytisch, klar, nah am Arbeitsalltag und mit Blick auf die menschliche Seite von Veränderung.
Warum dein Millionen-Projekt wegen Tomatensaft scheitert!
Du erkennst, wie unscheinbare Abhängigkeiten große Vorhaben ausbremsen - und wo du zuerst genauer hinschauen solltest.
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Why your expensive coffee machine still makes bad espresso
Du erfährst, warum neue Methoden ohne passende Rahmenbedingungen wenig verändern - und wie du Ursachen statt Symptome bearbeitest.
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Zwei Workbook-Kollektionen mit erprobten Methoden, Übungen und Reflexionsfragen - für bessere Entscheidungen, klarere Dynamiken und Veränderung, die im Alltag greifbar wird.
Aktuell als Einblick - Ein Kauf-Link folgt später.